Samstag, Juli 09, 2011

weiter

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Dienstag, Juni 26, 2007

Ab dem 1.Juli 2007 bin ich unterwegs auf der Via Podiensis.
Mal schauen, wie weit ich komme....

Wer mich virtuell begleiten möchte: www.lemgo.blogspot.com

Samstag, September 16, 2006

Angekommen


Sind vor einer Stunde gesund und (halbwegs) munter angekommen. Waren schon in der Kathedrale bei "Jakob" und haben unsere Compestala im Pilgerbuero bekommen. Ich ueberlege jetzt, morgen noch nach Finesterre, dem "Ende der Welt" zu fahren. Haengt vom Wetter und den Bus/Zug/Autoverbindungen ab. Leider bin ich doch recht muede und werde die Zusammenfasssung/Aufarbeitung unserer Reise und das Uploaden der Fotos erst am Mittwoch, wenn ich wieder in Lemgo bin, erledigen.

Freitag, September 15, 2006

Noch 20 km

Wir sind in den letzten Tagen lange Etappen ( 24, 43, 35 km )gegangen,hatten schlechten Zugang zum Internet oder es hat z.B. vorgestern 16 Std durchgeregnet,so das ich keine Lust oder Moeglichkeit fuer Eintraege hatte. Wir sind langsam ziemlich ´gar´, haben aberaber nur noch 1 Etappe -20 km- zu bewaeltigen. Werde mich morgen ausgeruht aus Saantiago melden...

Dienstag, September 12, 2006

Neulich in Galicien, irgendwo imWald...

... laufen wir also heute auf unserer 30 km Runde runter aus den Bergen von Leon nach Galicien herein durch ein Waldgebiet und trauen unseren Augen kaum:

man Werbung im tiefsten Wald fuer ein Taxiunternehmen im naechsten Ort auf Blechschildern alle 50 m an den Baeumen - o.k., die werden wissen warum....

Ansonsten gibt es nicht allzu viel Neues (nocheinmal: viele kleine Begenheiten und Geschichten am Rande werde ich erst zu Hause einfuegen), ich esse kaum noch ewas (Magenprobleme) und an die Distanzen haben wir uns auch gewoehnt.Das Wetter war heute zun Laufen sehr angenehm und die Strecke mit ihrem - mittlerweile wuerde ich sagen leicht welligen - Profil war auch angenehm, die Landschaft ist sehr, sehr laendlich und abwechslungsreich. Wir haben heute unsere 300 km vollgemacht und haben noch 114 km bis Santiago. So Gott will sind wir schon am Samstag dort und fahren dann bei gutem Wetter noch nach Finisterre, dem "Ende der Welt" am Atlantik.

Montag, September 11, 2006

Nagel im Kopf



Wir wollten heute ja eigentlich nur knapp 30 km gehen, da uns die Hoehenmeter ein bisschen Respekt einfloessten. Sind also um 6 Uhr aufgestanden und im Dunkeln losgegangen um ja nicht in die Mittagshitze zu kommen, und siehe da: es waren den ganzen Tag nicht mehr als geschaetzte 22 C . Wir nutzten also die Gunst der Stunde und haben die ersten 29 km bis zum O Ceibreiro auf 1330m von Villafranca (515m) knapp in 5.30 Std bewaeltigt. Oben angekommen trafen wir Michaela und Gregor wieder, die wir schonTags zuvor aus den Augen verloren hatten und entschlossen uns kurzfristig, noch ein paar Meter gemeinsam zu gehen. Und wir es so ist auf diesem Weg, waren alle annehmbaren Unterkuenfte "occupado", also bewegt. Am Ende des tages hatten wir also ca. 43km auf dem "Tacho" und ein Zimmer, das wir, wie wir am naechstenTag im Hellen feststellen sollten, auch mit einigen anderen seltenen Kriechtierarten teilten.

Es ist wohl selten auf dem Camino so voll gewesen im September wir in diesem Jahr, das ist auf jeden Fall die Meinung der meisten Einheimischen. Es sind Unmengen von Deutschen und Italienern unterwegs, ob wegen des Camino-Booms oder weil alle der vermeintlichen Hauptsaison ausweichen wollten, ich weiss es nicht.
Mit Ruhe oder Kontemplation auf dem Weg ist auf jeden Fall "Essig", beundern muss man die Leistung der Aelteren und nicht ganz so "Fitten" auf diesem Weg auf jeden Fall. Gestern sahen wir auf dem teils sehr steilen Anstieg mit 20 % Steigungsprozenten etliche Menschen, die sich mit letzter Kraft diesen Berg hochquaelten, aber keiner gibt auf. Wenn man dann noch bedenkt, das man in den Herbergen keine Rueckzugsmoeglichkeiten, dafuer Laerm und mangelnde Hygiene hat, ist das eine beachtliche Leistung.

Sonntag, September 10, 2006

Heute viel an zu Hause gedacht

Gestern abend haben wir in Ponferrada den grossen Abschlussabend der lokalen Fiesta mitgefeiert. Auf zwei grossen Plaetzen wurde von spanischer Folklore bis zu spanischer Comedy alles geboten. Die Stadt (45.000 Einwohner) war zum Bersten voll, ich hinterher auch.

Heute sind wir "nur" knapp 28 km gewandert, und zwar bis Villafranca de Bierza. Falls sich jemand wundert, das ich nichts mehr ueber Temperaturen schreibe: jeden Tag ueber 30 C im Schatten und so wie ich es sehe, wird sich das hier auch nie wieder aendern...

Wir haben vor ein paar Tagen wieder ein Paar nette Pilgerbrueder/schwestern kennengelernt, Gregor, einen Arzt aus Kiel und Michaela, eine Wirtschaftsprueferin, die in Luxemburg arbeitet.
Wir haben richtig Spass gehabt und das Wandern ist auch kurzweiliger, wenn man sich mal mit anderen austauschen kann. Spannend ist es eben auch, weil man nie weiss, wen man wann auf dem Camino verliert oder neu kennenlernt.

Jetzt noch ab in den 20 Uhr Gottesdienst (kein Spass), eine Kleinigkeit essen und dann ab ins Bett: morgen warten knapp 30 km mit 800 Steigungsmetern auf uns. Gruesse an alle daheim!