Nach unserem gestrigen Ruhetag werden wir heute unsere letzte Ueberbrueckungsetappe mit dem Zug machen um dann von Astorga die letzten 259 km bis Santiago zu Fuss ohne weitere geplante Pausen oder Bus/Zugtransfers zu gehen.
Leider hat mir gestern der Rechner im Internetcafe einen Strich durch die Rechnung gemacht und den gesamten Text einer Stunde Schreiberei (ich hatte eine erste Zusammenfassung geschrieben) geloescht. Mir fehlen auch heute die Nerven, alles noch einmal einzugeben, das werde ich dann - wenn ich wieder daheim bin - nachholen, genauso wie das uploaden der Bilder.
Ernst und mir geht es nach der ersten Woche gut, der Tag gestern hier in Burgos hat uns allerdings sehr gut getan und war nach den ersten 160km Camino Aragones auch faellig. Fast alle unsere Begleiter der ersten Tage haben erste Blessuren erlitten, der Weg fordert seinen Tribut, er zeigt auch recht schnell auf, was man sich dauerhaft zutrauen kann und was nicht.
( Ich hoffe, das Vanessas Knie sie nicht zur Aufgabe gezwungen hat, Sabine und Diane wuensche ich, das ihre "Verletzungen" mittlerweile geheilt sind. Weiterhin Euch allen: Buen Camino!)
Den Tag gestern haben wir mit einem ausgedehnten Fruehstueck neben der Kathedrale begonnen (falls jemand reich werden moechte, verkaufe er Ruehrei in Burgos: aus geschaetzten 2 Eiern kostete es 6,10 €) dann habe ich die Kathedrale besichtigt (molto imposant), viel geschlafen und gegessen, dann wieder mal frueh ins Bett. Das Einzelzimmer habe ich noch mal genossen, ab heute wollen wir es wieder mal mit Pilgerherbergen probieren. Die Schlafsaalgroesse nimmt jetzt zu, mal schauen wie ich dieses Gewusel, Geschnarche, Gestinke etc. nach dem Ruhetag verkrafte. (Habe mir gestern in einer Apotheke Ohrstoepsel gekauft, im Rucksack hatte ich quasi alles um eine OP am offenen Herzen durchzufuehren - nur das naheliegendste nicht)
Leider hat mir gestern der Rechner im Internetcafe einen Strich durch die Rechnung gemacht und den gesamten Text einer Stunde Schreiberei (ich hatte eine erste Zusammenfassung geschrieben) geloescht. Mir fehlen auch heute die Nerven, alles noch einmal einzugeben, das werde ich dann - wenn ich wieder daheim bin - nachholen, genauso wie das uploaden der Bilder.
Ernst und mir geht es nach der ersten Woche gut, der Tag gestern hier in Burgos hat uns allerdings sehr gut getan und war nach den ersten 160km Camino Aragones auch faellig. Fast alle unsere Begleiter der ersten Tage haben erste Blessuren erlitten, der Weg fordert seinen Tribut, er zeigt auch recht schnell auf, was man sich dauerhaft zutrauen kann und was nicht.
( Ich hoffe, das Vanessas Knie sie nicht zur Aufgabe gezwungen hat, Sabine und Diane wuensche ich, das ihre "Verletzungen" mittlerweile geheilt sind. Weiterhin Euch allen: Buen Camino!)
Den Tag gestern haben wir mit einem ausgedehnten Fruehstueck neben der Kathedrale begonnen (falls jemand reich werden moechte, verkaufe er Ruehrei in Burgos: aus geschaetzten 2 Eiern kostete es 6,10 €) dann habe ich die Kathedrale besichtigt (molto imposant), viel geschlafen und gegessen, dann wieder mal frueh ins Bett. Das Einzelzimmer habe ich noch mal genossen, ab heute wollen wir es wieder mal mit Pilgerherbergen probieren. Die Schlafsaalgroesse nimmt jetzt zu, mal schauen wie ich dieses Gewusel, Geschnarche, Gestinke etc. nach dem Ruhetag verkrafte. (Habe mir gestern in einer Apotheke Ohrstoepsel gekauft, im Rucksack hatte ich quasi alles um eine OP am offenen Herzen durchzufuehren - nur das naheliegendste nicht)
Vor uns liegen jetzt noch 3 recht hohe Paesse und meist huegeliges Gelaeuf, wir sind aber zuversichtlich und freuen uns auf den Weg. Die Hitze wird uns wohl weiterhin begleiten, hoffentlich hat es mit den erneut aufgeflammten Waldbraenden in Galicien bald ein Ende.
21 Uhr
Sind jetzt in einer Herberge eingetroffen, nachdem wir die 22 km von Astorga aus recht schnell und problemlos bewaeltigt haben. Sind die ganze Zeit durch ein Gewittergebiet gegangen, aber wie durch ein Wunder ist es trocken geblieben. Habe den ersten leckeren gemischten Salat seit 9Tagen gegessen und freue mich schon auf den 45-Mann/Frau Schlafsaal. Morgen frueh gehts hoch zum Cruz de Ferro (dort legen die Pilger traditionell einen von zu Hause mitgebrachten Stein symbolisch an Stelle ihrer Sorgen ab) auf ca. 1400 m, danach gehts runter nach Ponferrada, die ganze Strecke betreaegt ca 33 km. Die Landschaft hat sich veraendert, wir sind heute - trotz Hoehe von 900m - durch Heidelandschaft mit Ginster und Erika gegangen, alles wirkt hier etwas gruener und dadurch frischer. Die Distanzen zwischen den Orten sind nicht mehr so lang, man kann also etwa alle 5-6 km auch mal eine Cola oder einen Kaffee trinken...
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